INTRO

BEETHOVENHAUS

Alt wie die Geschichte Wiens ist auch die ihres Weines. Es ist bekannt, dass schon vor Kaiser Probus, der im 3. Jahrhundert den Anbau von Reben in den römischen Provinzen förderte, hier in Wien gedieh. Seit dieser Zeit wird hier Wein getrunken. Leicht, frisch und süffig rinnt der Tropfen durch die Kehle und macht beschwingt und fröhlich.

Eine Attraktion besonderer Art ist das romantische alte Haus, in dem 1817 Ludwig van Beethoven wohnte und das seither völlig unverändert geblieben ist. Die Außenfassade ziert eine Statue des heiligen Florians, eine schöne Holzuschnittarbeit aus der Zeit um 1820. Der heilige Florian soll das schöne alte Haus vor Feuer bewahren.

Das Weingut Mayer am Pfarrplatz ist seit 1683 in Heiligenstadt ansässig. Der ausgeschenkte Wein stammt ausschließlich aus familieneigenen und selbstbewirtschafteten Weingärten und ist von erlesener Qualität.

 

 

Die gemütliche und stimmungsvolle Atmosphäre in dem alten Hof, im schattigen Garten oder in den gemütlichen Räumen und Stüberln wird von einer original Wiener Schrammelmusik ergänzt.

Im alten Presshaus steht eine, aus einem Stück Eichenholz gehauene und heute noch funktionsfähige Weinpresse aus dem Jahre 1617. Die Räume und Stüberl können natürlich auch für geschlossene Gesellschaften reserviert werden.

Im Sommer 1817 wohnte Ludwig van Beethoven in diesem Haus am Pfarrplatz. In Heiligenstadt gab es damals ein Heilbad, das Beethoven in der Hoffnung aufsuchte, dort Linderung seines sich stets verschlechternden Ohrleidens zu finden. Während eines früheren Aufenthalts in Heiligenstadt schuf Beethoven die „Pastorale“ (6. Symphonie), schrieb sein erschütterndes Bekenntnis — das Heiligenstädter Testament — und arbeitete während der Zeit seines Aufenthaltes in diesem Haus an seinem größten Werk, der 9. Symphonie.